MS Teams Upgrade – über die Migration von Skype for Business auf Teams

Sie arbeiten in Ihrer Organisation noch mit Skype for Business und möchten Ihren Modern Workplace um flexible Kommunikation und effiziente Kollaboration erweitern? Zudem möchten Sie die Zusammenarbeit Ihrer Mitarbeiter in Projekten und dem Tagesgeschäft auf das nächste Level heben? Dann wagen Sie jetzt den nächsten Schritt – das Upgrade auf Microsoft Teams.

Bei der Migration von Skype zu MS Teams stellt Microsoft unterschiedliche Koexistenz Modi bereit. Damit können sich die Mitarbeiter an die neue Teams Umgebung gewöhnen und deren Features bereits nutzen sowie unterbrechungsfrei mit Skype weiterarbeiten. Wir zeigen Ihnen, welcher Upgrade Pfad der richtige für Ihre Organisation ist.

Was ist die Idee hinter dem Upgrade Pfad? 

Hinter der verwendeten Technik stehen immer noch Menschen, die miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten. Ein Wechsel von bewährten Methoden braucht eine Übergangszeit, um die Akzeptanz von Teams beim Benutzer zu fördern und ein positiven Nutzererlebnis zu gewährleisten. 

Welche Infrastruktur hat mein Unternehmen? 

Im Unternehmensalltag finden sich die unterschiedlichsten Systemkonfigurationen, die jedoch in drei Bereiche abgegrenzt werden können. Zum einen ist es On-Premises Infrastruktur, bei dem die gesamte Hardware am Unternehmensstandort steht und von der eigenen IT-Abteilung betreut wird. Zum anderen ist es die Cloud, die alle nötigen Ressourcen in ausgelagerten Servern bereitstellt und ohne Hardware und dessen Betreuung auskommt. Dazwischen gibt es die Hybrid Konstellation, die eine bedarfsgerechte Zusammenstellung von Hardware eines Unternehmens darstellt, um den gesetzten Anforderungen zu entsprechen. Der skalierbare Anteil der benötigten Ressourcen wird dabei in die Cloud ausgelagert. 

In Abhängigkeit der vorliegenden Ausgangslage gibt es zwei Vorgehensweisen zur Migration von Skype for Business (SfB) auf Teams. Dabei steht Teams in den Grundfunktionen jedem Benutzer zur Verfügung, der mit einer der folgenden Lizenzen ausgestattet ist:

  • Microsoft 365 Business Basic, Standard oder Premium 
  • Microsoft 365 F3, E3 oder E5 
  • Office E1, E3 oder E5 

Die Koexistenz Modi 

Der Sinn und Zweck der Koexistenz Modi ist es dem Endbenutzer eine vorhersehbare Erfahrung zu bieten und die Überschneidung derselben Funktionen in Sfb Und Teams zu steuern. Damit vermeidet man in erster Linie die Verwirrung der Benutzer und trifft eine klare Aussage über die Zuständigkeiten der verwendeten Dienste. Die Betrachtung ist dabei immer aus Sicht des Empfängers. Das bedeutet, wohin werden eingehende Anrufe oder Nachrichten weitergeleitet. 

Es gibt insgesamt fünf Koexistent Modi von denen zwei den Anfang (SfBOnly) und das Ende (TeamsOnly) beschreiben.

  •  Der SfBOnly Modus stellt die Ausgangslage für die Teams Bereitstellung dar, wobei nur Skype im vollen Umfang nutzbar ist. Teams ist zwar lizensiert, jedoch durch Richtlinien oder Governance Vorgaben eingeschränkt. Teams kann hier verwendet werden, um an Besprechungen teilzunehmen, die andere Personen geplant haben. 
  • Der TeamsOnly Modus ist der endgültige Zustand und bietet volle Funktionen zum Anlegen von Chats, Anrufen und Meetings. Skype ist noch bei Bedarf für externe oder interne Termine verfügbar. Die Kommunikation zwischen den beiden Diensten ist möglich, wenn der Empfänger nicht im Inselmodus ist. 

Die drei dazwischen liegenden Modi sind die Upgrade Stufen. Diese sind der Inselmodus (Islands), SfB mit Teams Kollaboration (SfBWithTeamsCollab) und dessen Erweiterung um die Teams Meetings (SfBWithTeamsCollabAndMeetings). Genau hier kommt die eigene Infrastruktur zum Tragen, die über das weitere Vorgehen entscheidet. 

Der Upgrade Pfad 

Es wird empfohlen das Teams Upgrade mit einer Pilotgruppe durchzuführen, um die Änderungen und Auswirkungen mit einem kleinen Personenkreis zu evaluieren und das Vorgehen für das gesamte Unternehmen zu planen. 

Im Islands Modus sind beide Client Anwendungen voneinander getrennt. Es müssen sowohl SfB als auch Teams installiert und aktiv sein, um eine Erreichbarkeit zu gewährleisten. Durch die native Kommunikation in der jeweiligen Anwendung ist keine Kompatibilität zwischen SfB und Teams notwendig.  

Es gibt jedoch einige Einschränkungen zu beachten. In Teams ist kein Phone System vorhanden. Nachrichten und Anrufe von Externen Personen kommen nur bei SfB an. Fehlende Integrationen werden weiterhin von SfB ausgeführt. 

Teams ist als reiner Cloud-Dienst bereits im vollen Umfang verfügbar. Deshalb bietet sich dieser Modus vor allem für Unternehmen an, die eine reine Cloud Infrastruktur haben. Die Benutzer können selbst entscheiden in welchem Umfang Sie bereits Teams nutzen und können in regelmäßigen Workshops betreut werden. 

Migrationszenarien bzw. Migrationsablauf für Cloud Only und hybride Umgebungen

Ist SfB nur On-Premises im Einsatz, muss erst eine Hybrid-Konnektivität zwischen den lokalen Servern und Teams oder SfB Online hergestellt werden. Dieser Schritt ist notwendig, um eine Kommunikation zwischen den internen Benutzern und den Externen Personen zu ermöglichen. Da man nicht alle Benutzer auf einmal migriert, stellen die SfBWith Modi eine Option für die Hybriden Benutzer dar, um die Teams Funktionen bereits zu nutzen. 

Der SfBWithTeamsCollab ist die erste Stufe zur Nutzung von Teams. Hier wird SfB so belassen wie es ist. Dem Benutzer werden im MS Teams die Teams, Kanäle und Apps zur Verfügung gestellt. Somit hat jeder Benutzer die Möglichkeit die interne gemeinschaftliche Kommunikation zu adaptieren. Die Teams Chats, Anrufe und Meeting sind in diesem Modus standardmäßig deaktiviert. Mit der zweiten Stufe SfBWithTeamsCollabAndMeetings wird die Erfahrung in MS Teams um die Meetings erweitert. Damit werden diese nicht mehr in SfB angelegt, sondern in Teams terminiert. 

Funktionsmatrix für die einzelnen Phasen

Skype und Microsoft Teams in der Zukunft 

Microsoft stellt Überlegungen an Skype for Business abzusetzen, um die Entwicklung und Support auf die Teams Plattform zu fokussieren. Der genaue Zeitpunkt ist unbekannt, kann jedoch mittel bis langfristig gesehen werden, um den Unternehmen einen kontrollierten Wechsel zu ermöglichen. Solange werden beide Dienste für Zusammenarbeit zwischen Skype und Teams unterstützt. 

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Über den Autor

Georg Fech

Georg Fech